Ärztezentrum Hamm Norden
 

 Achiv Termine/Aktuelles 2011

 

3. Hammer Arzt Patienten Seminar CED

"Ernährung bei CED"

3. Arzt-Patienten Seminar Veranstalter Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung DCCV e.V.
(Vortragende: L. Linder, PD Dr. M. Kraemer, H. Miks, F. Schlierkamp, U. Tappe und R.Birkner)

Samstag 26.11.2011 09.30-14.00

Kurhaus Bad Hamm, Spiegelsaal,
Ostenallee 87, 59071 Hamm


 

11.07.2011

  • 48. Treffen im Rahmen der QUALITÄTSOFFENSIVE GASTROENTEROLOGIE

Erblich vorbelastet
Darmkrebs-Vorsorge bei familiärem Risiko
(04.07.2011)
Der Befund von Polypen oder Krebs im Darm hat Bedeutung für nahestehende Verwandte. „Einerseits können solche Befunde in der Verwandtschaft ein erhöhtes Risiko für
mich selbst erkennen lassen. Umgekehrt können solche Befunde bei mir eine Gefährdung nahestehender Angehöriger anzeigen", erklärt Dr. Arno Theilmeier vom Berufsverband der niedergelassenen Gastroenterologen.
Wenn Darmkrebs bei erstgradig Verwandten vorgekommen ist, besteht ein familiäres Risiko für diese Tumorform, das die Empfehlung für etwas engmaschigere Früherkennungsuntersuchungen als normalerweise angeraten begründet. Bereits ein Polyp im Dickdarm von Eltern, Geschwistern oder Kindern im Alter unter 40 Jahren kann auf eine erbliche Form von Darmkrebs hinweisen. Bei einer erblichen Belastung sollte die vorsorgliche Darmspiegelung bereits im Alter von 40 Jahren erfolgen. Im Einzelfall kann die erste
Darmspiegelung schon im Alter von 25 Jahren angezeigt sein. „Bei mehreren Befunden in der Verwandtschaft sollten Sie sich dringend von einem Gastroenterologen beraten lassen",
empfiehlt Dr. Theilmeier.
Menschen bei denen mehr als zehn Polypen im Dickdarm oder die Diagnose einer Polyposis festgestellt wird, sollten sich darüber klar sein, dass nicht nur sie selber ein zwei- bis vierfach
erhöhtes Erkrankungsrisiko haben, sondern auch ihre nächsten Angehörigen. „Es liegt in der Verantwortung jedes Betroffenen seine Eltern, Geschwister und Kinder über den Befund zu
informieren und sie darauf hinzuweisen, unbedingt die Darmkrebsvorsorge in Anspruch zu nehmen", sagt Dr. Theilmeier.
Durch die Entfernung von Polypen im Rahmen der Darmspiegelung wird Darmkrebs verhindert. Rechtzeitig entdeckt ist die Krankheit in fast allen Fällen heilbar. Die gesetzlich geregelte Vorsorge beginnt mit 55 Jahren. Bei Vorliegen einer familiären Belastung erstatten die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten der Darmspiegelung auch unabhängig vom Alter.
(Quelle: www.bng-gastro.de).


7. Symposium: Standards und Kontroversen in der Viszeralmedizin

Über Standards und Kontroversen in der Viszeralmedizin diskutieren Chirurgen, Gastroenterologen, Hausärzte und Internisten am Samstag, 28. Mai, im Kurhaus Bad Hamm.

Das 7. Symposium der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie/Koloproktologie und des Departments für Gastroenterologie der St. Barbara-Klinik sowie das Ärztezentrum Hamm Norden stellt insbesondere den Qualitätsanspruch im Spannungsfeld zwischen Demografie und Ökonomie bei der Darmkrebsbehandlung in den Fokus.


09.05.2011
  • 47. Treffen im Rahmen der QUALITÄTSOFFENSIVE GASTROENTEROLOGIE

Helicobacter pylori:
Alternative Therapie bei Antibiotika-Resistenz

(02.05.2011)
Zunehmende Antibiotika-Resistenzen sind auch für die Therapie gegen das Magenbakterium Helicobacter pylori ein Problem. Gastroenterologen beobachten mit
Sorge insbesondere eine Zunahme von Resistenzen gegenüber dem Antibiotikum Clarithromycin, das ein wichtiger Bestandteil der üblichen Tripel-Therapie ist. 40 Prozent der Deutschen sind mit Helicobacter pylori infiziert. Der Krankheitserreger nistet sich in der Magenschleimhaut ein und kann dort zu Entzündungen führen. Dabei erhöht sich das Risiko für den Infizierten, an Geschwüren in Magen und Zwölffingerdarm sowie an Magenkrebs zu erkranken. Das Magenbakterium ist genetisch sehr variabel und verändert sein Genom im Verlauf einer
Infektion sehr rasch. Dabei passt es sich den Bedingungen im Magen an und verbessert seine Fähigkeit, sich wie eine Klette an der Magenschleimhaut festzuklammern. „Dies ein weiterer
Grund, warum es für uns wichtig ist, eine zuverlässige Therapie zur Verfügung zu haben", erklärt Prof. Dr. Birgit Kallinowski vom Berufsverband er niedergelassenen Gastroenterologen(bng).
Gastroenterologen der Universität Magdeburg haben eine neue Quadrupel-Therapie entworfen und getestet, die ohne Clarithromycin auskommt und zusätzlich eine deutliche Verbesserung des Therapieerfolgs erwarten lässt. „Durch die rasche Umsetzung von Erkenntnissen aus der medizinischen Forschung werden die niedergelassenen Gastroenterologen trotz zunehmender Resistenz gegen Clarithromycin nicht nur weiterhin in der Lage sein, den gefährlichen Erreger effektiv zu therapieren. Sie werden darüber hinaus die Erfolgsrate von bisher 55 Prozent auf bis zu 80 Prozent steigern können", sagt die Verbandssprecherin.Die neue Quadrupel-Therapie setzt sich aus dem Protonenpumpenhemmer Omeprazol sowie
einer Medikamenten-Kombination aus Wismutsalz mit den beiden Antibiotika Metronidazol und
Tetrazyklin.
(Quelle: www.bng-gastro.de).


Barbaraforum im St. Josef-Krankenhaus
am Dienstag, 15. Februar 2011
DARMKREBS - DIAGNOSTIK & THERAPIE
18.00 - 18.30 Uhr
Vorsorgeempfehlungen und Möglichkeiten der Therapie im Rahmen einer Darmspiegelung
Dr. med. Ulrich Tappe, leitender Arzt Department Gastroenterologie der St. Barbara-Klinik, niedergelassen im Ärztezentrum Hamm-Norden
18.30 - 19.00 Uhr
Aktuelle Therapieformen des Darmkrebses - von der Operation bis zur Bestrahlung
Luis Fernando Sangueza, Oberarzt der Abteilung für Allgemein- und Visceralchirurgie / Koloproktologie der St. Barbara-Klinik und des St. Josef-Krankenhauses
19.00 - 19.30
Uhr Was kommt nach der Operation? Vererbliche Formen des Darmkrebses - wem nützt die frühzeitige Vorsorgeuntersuchung? Dr. med. Michaele Witte
Ort: St. Josef-Krankenhaus, Konferenzraum Verwaltungsgebäude 

 


14.03.2011

  • 46. Treffen im Rahmen der QUALITÄTSOFFENSIVE GASTROENTEROLOGIE

09.01.2011

  • 45. Treffen im Rahmen der QUALITÄTSOFFENSIVE GASTROENTEROLOGIE
    Thema „Karzinoidtumore des Magen-Darm-Traktes"
    Montag, den 09.01.2011, 20 Uhr (Veranstaltung für Ärzte)